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Ein bejahrter Herr ſtand an ſeiner Seite. Dieſer Letztere war ein Arzt.
Wenige Schritte von ihm entfernt befand ſich eine ältliche, ſchlicht gekleidete Frau, die Gattin des Mannes, dem Bülow in der Nacht zu Hülfe gekom⸗ men war. 1
Eine alte Magd und ein aufgeſchoſſener, vierſchrö⸗ tiger und ſtarker Burſche hielten ſich, augenſcheinlich in großer Spannung, an der Thür des Zimmers auf.
Auch die Mienen des Tiſchlermeiſters und ſeiner Frau hatten keinen gleichgültigen Ausdruck, ſondern ver⸗ kündeten im Gegentheil eine lebhafte Beſorgniß.
Die Blicke Aller waren auf einen Winkel des Zimmers gerichtet. In dieſem Winkel ſtand ein Bett. Auf dem Bette war Bülow ausgeſtreckt.
Der arme junge Mann lag in einem Schlummer, welcher einer Betäubung glich. Bülow war bleich, man hatte ſeinen Kopf verbunden, der Scheitel desſelben war mit Eisumſchlägen bedeckt.
Neben dem Bette ſtand ein Tiſch, auf welchem ſich Compreſſen aus Leinwand und ein Gefäß mit Eis und Waſſer gefüllt befanden. Ein Rezept, welches der Doktor ſo eben geſchrieben zu haben ſchien, lag neben dem Gefäße.
Der Arzt rüſtete ſich zum Fortgehen. Der Tiſchler hielt ihn zurück. 6*


