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Der elende Gauner ſtieß einen ſchauerlichen Fluch aus, ſchlug mit dem Knittel in toller Wuth nochmals auf den leblos am Boden Liegenden, und ſprang über das Feld davon. Seine Spießgeſellen folgten ihm.
Der kräftige, von ihnen zuvor angefallene Mann ſtolperte ihnen nach, aber ſie waren leichtfüßiger als er. In wilder Flucht ſtürmten ſie dahin, und verſchwanden in der Finſterniß.
Unterdeſſen näherten ſich mehrere Männer und Frauen der Stelle, an welcher der Kampf ſtattgefunden hatte. Dahin kehrte jetzt auch der Mann zurück, da er die Unmöglichkeit einſah, einen der flüchtigen Vaga⸗ bunden einzuholen.
Fluchend trat er zu den Neugierigen heran, von denen Einer ihm eine Laterne entgegenſtreckte.
Der Lichtſchein dieſer Laterne beleuchtete den An⸗ gefallenen.
Seine Wäſche und ſeine Kleidung verriethen den nicht unbemittelten Gewerbsmann. Dieſe Kleidung war aber jetzt an einigen Stellen zerriſſen.
Der Mann hatte ein breites, volles und tief ge⸗ röthetes Geſicht. Aus ſeinen derben Zügen ſprachen Offen⸗ heit, Muth und ſelbſt jetzt noch Gutherzigkeit, während er doch mit gerunzelter Stirn und eine Verwün⸗ ſchung brummend in den Schein der Laterne trat.


