Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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Bülow ſtieß eine Verwünſchung aus, als er ſo die Ueberzeugung erlangte, daß er ſeinen Rückweg zu Fuß antreten müſſe.

Das Dorf Erbach war freilich ſo ziemlich in der Nähe, und es war dort auch vielleicht ein Wagen zu bekommen. Aber Bülow getraute ſich nicht, das einzige Wirthshaus, deſſen Beſitzer Lohnfuhrwerke beſaß, aufzu⸗ ſuchen, denn konnte er nicht vielleicht um dieſe Stunde noch einem der zahlreichen Lakaien des Grafen— und ſie kannten ihn Alle— zufällig begegnen? Dann war der Gräfin aber auch ſeine hierher unternommene, abendliche Expedition verrathen!

Er entſchloß ſich alſo, zu gehen, und machte ſich, ohne weiter zu zaudern, auf den Weg..

Er durchſchritt die Allee, welche ſich von den Land⸗ häuſern und dem Dorfe quer über die Felder zum Stadtparke hinzog. 9

Bald gelangte er zu dieſem Letzteren und bog in die Nacht deſſelben ein, die ihn ſchwarz und unheimlich empfing.

Bülow war den Weg oft genug gefahren, er glaubte auch jetzt die Hauptallee leicht finden zu können. Bis dahin hatte er freilich einige Seitenwege des Parkes zu durchwandern, und dieſe waren jetzt ſo ſehr in Finſterniß getaucht, und andere Alleen mündeten ſo vielfach in ſie aus, daß ein nicht völlig mit dieſem Theile des Parkes