Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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Wie ein Blitz durchſchoß ihn der Gedanke, daß er mit Hülfe dieſes Leitergerüſtes ſeinen Zweck erreichen könne. Und da das Geſtell einmal ſchon in Bewegung war, ſo ließ es ſich unſchwer weiter rollen. Bülow ſchob es geräuſchlos bis hart an die Rückwand des Pavillons vor.

Nun erklomm er es und war in weniger als einer Minute an dem ſteinernen Geländer, das ſich rings um das Kupferdach zog. Er ſchwang ſich auf dasſelbe.

Bülow kletterte katzengleich am Dache entlang. Es war das ein nicht ungefährliches Unternehmen, vor Allem, weil der Sturmwind tobend auf ihn einblies, und ihn von der ſchmalen Baluſtrade herabzuſchleudern drohte.

Aber das beirrte ihn nicht. Er war feſt entſchloſ⸗ ſen, ſobald er die Vorderſeite des Pavillons erreicht, vom Geländer zur Veranda niederzugleiten und an der⸗ ſelben zum Balkon hinabzuklettern.

Und nun war er an der Frontſeite des Gebäudes.

Der Orkan ſchien in dieſem Augenblicke pauſiren zu wollen, und der Mond trat hinter die wild einher⸗ ſtürmenden Wolken.

Bülow beſann ſich nicht lange, er beugte ſich weit herab; jetzt ſchwebte er nur noch an der Baluſtrade des Daches, ein heftiger Windſtoß hätte ihm Verderben bringen können. Aber ſchon hatte er in die Einſchnitte