Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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kleine Gebäude verließ, die Thür feſt hinter ſich zuzog, alsdann bedächtig über den Platz ſchritt, den das Ge⸗ hölz einhegte, und ſich zu einem Pfade wandte, der in Krümmungen nach der Villa führte.

Bülow ſah bei dem ſchwachen Mondlichte, das momentan den Platz erhellte, die gräfliche Livree, er er⸗ kannte in dem ſich entfernenden Manne einen Diener des Hauſes.

Ihn beſchäftigte noch der Gedanke, ob der Se⸗ kretär dem Diener folgen werde oder nicht, als er ganz unvermuthet die zum Balkon führende Glasthür des Pavillons ſich erhellen ſah.

Bülow ſtarrte dort hinauf. Da ſah er, einen Augenblick nur, die Geſtalten eines Mannes und einer Dame. Sein ſcharfes Auge hatte ihn die Umriſſe des Sekretärs Schwarz erkennen laſſen.

Und die Dame— war es Bülow nicht, als habe er die Gräfin Hohenfeld geſehen?

Aber wie konnten Beide zu einer geheimen Zu⸗ ſammenkunft hieher gekommen ſein? Hatte nicht ſoeben ein Diener den Pavillon verlaſſen? Man gibt ſich nicht ohne weiteres dem Gerede einer Dienerſchaft preis, eine Dame Tartüffe, wie die Gräfin Hohenfeld, am wenigſten.

„Wenn ich ſie jetzt behorchen könnte,“ ſagte ſich Bülow—„Vom Balkon aus wäre das ein Leichtes!“