Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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den erſten Nachmittagsſtunden ein endloſer Schwarm geputzter, heiterer Menſchen und wallte und wogte, in allen Farben des Regenbogens ſchillernd, der Haupt⸗ promenade des Parkes zu, welcher ſich vom Fluſſe ab ziemlich weit bis zu den Hügeln und Villas hindehnte.

Auf allen Geſichtern lag der Sonnenſchein, die Freude, der Mai.

Viele liebliche Köpfchen enttauchten dem dahin⸗ ſtrömenden Chaos, friſche roſige Knoſpen, von ebenſo vielen bunten Schmetterlingen in Geſtalt glänzender Miniatur⸗Sonnenſchirme und zarter Fächer umgaukelt.

Ueberall wohin Aug' und Ohr ſich wenden mochte blitzende Diamanten, funkelnde Blicke, Rauſchen ſei⸗ dener Gewänder, oder verführeriſches Flüſtern von ſchö⸗ nen Lippen es war, als ob die Stadt durch ihre Blumen den Frühling draußen beſchämen wollte.

Und inmitten der glänzenden Menſchenwellen rollten langſam ſtattliche Equipagen dahin, von ungeduldig die Erde ſtampfenden Rennern gezogen, deren wildes Feuer kaum die ernſten ſilber⸗ und goldbordirten Lenker zu meiſtern vermochten.

Manch' reizende Geſtalt leuchtete elfengleich aus dieſen zierlichen Coupés hervor, ſanft hingeſchmiegt in die weichen Seidenkiſſen, von zartgewobenen Atlaswölkchen umflutet, und ſtolze, heitere, gleichgültige, lieblich däm⸗