Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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Neubauten, man darf ſagen ganze Stadttheile, ver⸗

ſchönert worden, und bot einen ſehr angenehmen Auf⸗ enthalt.

Es herrſchte dort wie das jetzt, während wir dieſe Zeilen niederſchreiben, in noch erhöhtem Maße der Fall iſt namentlich durch den großen Fremdenzufluß, jener Luxus, der Segen und Verderben zugleich nach allen Seiten hin ſpendet, und obwohl ſich D. keineswegs mit den Weltſtädten Paris, London, Wien vergleichen ließ, ſo hatte es doch damals ſchon ſeine faſhionablen Modeſtraßen, in denen der Dandy und die Demi⸗monde

flannirte, ſeine eleganten Kaffeehäuſer und Reſtaurants,

ſeine Paläſte, großen Hotels, blitzenden Kaufläden, ſei⸗ nen Miniatur⸗Hydepark, den von Silber und Seide ſtrotzende Karoſſen durchrollten, und bot in ſeinem nicht eben rieſenhaften Rahmen ein zierliches Bild vornehmen, großſtädtiſchen Lebens.

Der Mai, jener ſonnengoldlockige Knabe mit dem unerſchöpflichen Füllhorn voll lieblichen Frühlingszaubers ſtreute ſeine Blüten über den friſch emporquellenden Raſen der neuverjüngten Erde.

Wald, Hecken und Büſche ſtreckten eine unendliche Fülle zarter Blätterhändchen empor, ſtaunend ob all der Pracht, die ſie zu umfluten begann, und ein leiſer,