Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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und dem faſt lächerlich hoch angebrachten Kutſcherſitze. Der eisgraue Kutſcher des Onkel Mondſchein ſaß auf dem Bocke und der lange Martin ſtand ſo ſteif wie ein Meilen⸗ zeiger an dem Schlage, den hündiſch treuen Blick auf ſeinen Herrn gerichtet, das häßliche Antlitz ſo finſter und verſchloſſen wie gewöhnlich. Wer den Blick Martin's aber näher geprüft hätte, der würde gewahrt haben, daß er eigenthümlich freudig glänze.

Die Reiſekutſche war mit allerlei Koffern und Schachteln bepackt, es war alſo ſicher, daß der Baron Ohneſorg, der kaum erſt in das Stillleben von Heili⸗ genbrunn hineingeplatzt war, ſich anſchickte, mit Sack und Pack wieder abzuziehen.

Das Männchen hatte in ſeiner ſchüchternen Manier ſoeben eine gewiß recht ſchöne Phraſe beendigt, da lachte ihm der Graf gerade ins Geſicht.

Liebſter Schwager, ſagte er,wenn ich nicht längſt wüßte, daß Du ein vollendeter Narr, ein Sonderling erſter Klaſſe biſt, ich könnte mich über Dein plötzliches Aufbrechen einigermaßen ärgern! Aber einem,Onkel Mondſchein muß man ſchon Alles hingehen laſſen, der iſt nicht wie andere ver⸗

nünftige Menſchen und ſeine Wetterfahnenphantaſie macht ihn

zum ewigen Juden, der nirgend Raſt und Ruhe hat!

Es iſt nicht ſchön von Dir, Onkel, daß Du ſo raſch

wieder fort willſt, bemerkte Karl, der durch das Vorhaben