Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Dem Onkel Mondſchein war aber ebenfalls nicht wohl zu Muthe, obwohl er keineswegs zu den aber⸗ gläubiſchen Naturen gehörte. Als ſie durch den Salon und an dem verhängnißvollen Gemälde vorüber kamen, da bebte der lange Martin, und ſelbſt der Baron ver⸗ mochte nicht ohne ein leiſes Erbeben nach der Ver⸗ brechergruppe hinüberſchielen.

Kaum hatten Herr und Diener das mit Schach⸗ teln vollgepfropfte Gemach erreicht, in dem einige Mo⸗ nate zu hauſen der Baron ſich vorgenommen, als ſich Martin zu den Füßen des Männchens warf.

Bei Allem, was Ihnen heilig iſt, Herr Baron, flehe ich Sie an, verlaſſen wir morgen dieſes alte Schloß! heulte er.Sie wollten ohnehin anfänglich nicht hieher!

Das gutherzige Männchen ſah ſeinen Diener ver⸗ legen an, und murmelte alsdann:Höre, Martin, das iſt ein wenig viel verlangt, daß ich Deinetwegen

Ach Gott, ich weiß es gnädiger Herr, jammerte der Lange, ſein häßliches Geſicht zu einer Verzweiflungs⸗ grimaſſe verziehend,aber Himmel, was ſoll ich an⸗ fangen? Hierbleiben kann ich nicht, und Ihnen davon⸗ laufen kann ich auch nicht, nicht um die Welt! Was wär' ich ohne den Herrn Baron?