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Im nächſten Augenblicke ſtand Martin vor ſeinem Herrn.
Der Diener ſah furchtbar verſtört aus. Die koloſſale Fauſt, welche die brennende Kerze trug, zitterte heftig. Die Bruſt des Mannes hob und ſenkte ſich keuchend.
„Gnädiger Herr,“ ſtotterte er, das Männchen ſchreckhaft anſtarrend,„Sie haben geſehen—2
„Ja!“ antwortete der Baron.„Komm, Du haſt ein Licht, wir müſſen die Sache auf der Stelle unter⸗ ſuchen. Ich habe den Gauner in eine Mauer hinein⸗ ſchlüpfen ſehen,— dort muß eine Fallthür ſein! Komm!“
„Herr Baron,“ murmelte der Rieſe angſterfüllt, während das Männchen ſich ſeine Kerze an der ſeines Dieners anzündete,„ich beſchwöre Sie, kehren wir in Ihre Zimmer zurück! Wir haben keinen Menſchen ge⸗ ſehen, ſondern ein Geſpenſt!“
„Thorheit! Das Einzige, was mir faſt über⸗ natürlich erſcheint, iſt daß gerade derſelbe Verbrecher, der ſich auf dem Gemälde im Salon dargeſtellt findet, mit dieſen alten Räumen vertraut ſein muß!“
„Was iſt's da zum verwundern?“ ſtöhnte Martin. „Ein Geſpenſt—!“
„Sei kein Narr!“


