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„Hoho,“ ſagte er ſich,„zuvor hatte der Burſche nicht einnal den Muth, ein paar Zimmer von dem Bilde entfernt allein zu ſchlafen, und jetzt hat er ſich am Ende gar aufgemacht, es nochmals anzuſchauen. Es iſt eigen, daß oft die Menſchen ſich zu denjenigen unwiderſtehlich hingezogen fühlen, was ihnen Grauſen erweckt!“
Während der Onkel Mondſchein dieſe Betrachtung anſtellte, durchſchritt er das Zimmer und trat in das nächſte. Auch hier erblickte er Niemanden— aber er bemerkte plötzlich beim Eintreten einen ſchmalen Licht⸗ ſtreiſen. der durch die nächſte nur angelehnte Thür drang.
„Er iſt richtig in dem Salon, wo ſich das Bild befindet, oder wenigſtens gleich daneben!“ dachte das Männchen.„Ich muß den Burſchen auf der Stelle vernünftig machen, ſonſt erleb' ich hier noch Dinge mit ihm, die zu nichts Gutem führen!“
Der Baron trippelte zur Thür und ſtieß ſie auf.
Da ſah er ſeinen Kammerdiener am andern Ende dieſes Zimmers ſtehen, ſeine Kerze in der Hand und im Begriff, jenen Salon zu öffnen, in welchem das verhängnißvolle Gemälde hing.
Bevor noch der Baron den langen Martin an⸗ rufen konnte, hatte dieſer die Thür, an der er gehorcht
zu haben ſchien, heftig aufgeriſſen.


