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ſo finſter wie zuvor, als es Martin noch nicht betreten hatte Auch herrſchte dort lautloſe Stille.
Der Baron horchte einige Secunden lang und als ſich nebenan nichts rührte, da ſchüttelte er den Kopf.
„Martin!“ rief er mit heller Stimme.„Was treibſt denn Du? Warum kommſt Du nicht?“
Keine Antwort.
Die Miene des Barons nahm einen unruhigen Ausdruck an. Er blinzelte ſchärfer zu der Finſterniß hinüber.
„Was mag denn mit dem Burſchen ſei?“ mur⸗ melte er haſtig, von Neuem den Kopf ſchüttelnd.
Er ergriff eine der brennenden Kerzen und trippelte zu dem anſtoßenden Gemache.
Wie er es geahnt, ſo war es. Martin hatte das Zimmer verlaſſen. Das Bettzeug, welches er hatte ſollen in das Gemach ſeines Herrn tragen, war wohl aus dem hölzernen Geſtelle entfernt, lag aber in Unordnung auf dem Fußboden, wie wenn der Diener es in einer Ueberraſchung oder im Schreck von ſich geworfen.
Der Baron hielt die Kerze in die Höhe und über⸗ ſchaute das Gemach. Er ſah, daß die Thür, welche ſich ihm gegenüber befand, halb geöffnet ſei.


