Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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„Zum Henker, das ſagſt Du jetzt erſt, Weib? Da iſt uns ja geholfen! Du wirſt dafür ſorgen, The⸗ reſe, daß kein Anderer die Stelle erhalte, als ich! In vier oder fünf Tagen, hat mich inzwiſchen nicht der Teufel in Geſtalt irgend eines Grenzjägers oder Gendarmen geholt, bin ich wieder hier und klopfe bei Euch an! Wir werden unſer Glück miteinander machen, braves Weib, wir ſind in unſerer Art Beide Genies! Und dieſe Nacht?“

Der Vagabund blickte ſeine Frau durchdringend an.

Dieſe ſtarrte einen Moment lang mit gerunzelter Stirne vor ſich hin. Dann erwiderte ſie feſt den Blick ihres Mannes.

„Wir werden uns um Mitternacht ſehen!“ ſagte ſie.„Der unterirdiſche Gang führt von hier aus zu einer verborgenen Fallthür, bis dorthin gehe mir heute Nacht entgegen, ich werde ſie Dir öffnen, und Dir bringen, was Du brauchſt!“

Die Gouvernante hatte kaum zu Ende geſprochen, als das Paar ein leichtes Geräuſch vom Steinbruche her vernahm.

„Um Gottes willen, entfliehe Fritz!“ ſtammelte die Erblaſſende.„Der Graf kehrt zurück, und wenn er uns hier ſieht—“ 4