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Eines derſelben, und zwar jenes, das mich vor einer Stunde erſt furchtbar erſchreckte, ſtellt die Kapelle Eures Strafhauſes vor, und denke Dir, unter den Sträflingen, die der Maler auf dem Bilde angebracht hat, erkannte ich Dich, Fritz!“
„Teufel, das iſt unangenehm! Es mag ſich mehr als ein Künſtler in der Stille bei Beſuchen im Straf⸗ hauſe von uns und unſerm Treiben Skizzen entworfen haben.“
„Noch Eins! Durch den unerwarteten Anblick des Bildes ward nicht allein ich beſtürzt, ſondern auch der Diener unſeres Gaſtes, ein langer, finſterer Menſch. Mir iſt, als babe ich ihn ſchon irgendwo geſehen, er kommt mir verdächtig vor!“
„Hoho, das iſt ſeltſam! Wie heißt Euer Gaſt?“
„Er iſt ein Baron Ohneſorg, ein Onkel des Hauſes, und ein kleiner Herr mit kahler Glatze.“
„Ich erinnere mich eines ſolchen Mannes nicht. Vielleicht hat der Diener kein reines Gewiſſen, oder war auch einmal ein Strafhausgaſt—“
„Du ſiehſt, Fritz, daß es vor der Hand kaum möglich iſt, Dich bei uns einzuführen!“
„Poſſen! Nichts wird leichter ſein. Trage ich auf dem Bilde einen großen ſchwarzen Bart?“


