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„Dieſe Emmy war eine gewiſſenloſe, überſpannte Perſon— aber ſie ruhe in Frieden!“ murmelte er ſeinem Sohne zu„Agnes hat ſie nie recht geliebt— Sie wird ſie bald vergeſſen haben. Wo aber nehme ich für das Kind ſogleich eine paſſende Erzieherin her?“
In dieſem Augenblicke rollten langſam einige der Wagen heran, welche verwundete Eiſenbahnpaſſagiere brachten.
In dem erſten befand ſich das junge Mädchen, deren Karl und ſein Vater ſich auf dem Schauplatze der Verwüſtung angenommen hatten.
Der alte Chriſtoph trabte zum Wagen, er hatte nichts Eiligeres zu thun, als den Pelz in Empfang zu nehmen, der dem Mädchen gelaſſen worden war.
Sie ſtieg jetzt ab, und wankts mit beſcheidener doch zugleich auch ſelbſtbewußter Haltung zu der kleinen Gruppe, die der Graf und ſeine Kinder bil⸗ deten.
„Ich komme Ihnen für die Theilnahme zu danken, mit der Sie mich beehrt haben!“ ſagte ſie mit matter, vibrirender Stimme.—„Ich werde ſie niemals ver⸗ geſſen!“
Der Graf fühlte ſich in dieſem Momente ſo geho⸗ ben, er hätte die ganze Welt beglücken mögen. Er warf


