Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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aber ſind Leichen. Erlangt das Mädchen ihr Bewußt⸗ ſein wieder, ſo iſt es beſſer, ihr Blick fällt nicht gleich

*auf die Verſtümmelten!“

Der Arbeiter nickte. Sie ſchleppten jetzt ihre traurige Bürde dem Vater Karl's entgegen.

Der Graf warf einen Blick auf die Unglückliche und wechſelte einige Worte mit dem Sohne.

Dann ertheilte er ſeinem alten Diener den Befehl, den koſtbaren Pelz über den Boden zu breiten, damit man das Mädchen darauf niederlegen könne, und ſchritt weiter, zu ſehen, ob er Hülfe durch Rath oder Geld zu bringen vermöge.

Geld und guter Rath, was ſind ſie in einem Mo⸗ mente, wo der Tod das Herz des Menſchen ſchonungs⸗ los umkrallt?

Karl, der alte Chriſtoph und der dienſtfertige Tage⸗ löhner, ebenfalls ein Paſſagier, ein blutarmer, der ge⸗ reiſ't war wie er ging und ſtand und ſomit keinen Ver⸗ luſt zu beklagen hatte, thaten was ſich im Augenblick thun ließ. Sie betteten das Mädchen auf den Pelz, Karl kniete neben ihr nieder, riß ſein battiſtenes Ta⸗ ſchentuch hervor und ſuchte damit d blutenden Arm des Mädchens ſo gut wie möglich zu verbinden.