Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Ausdruck in den noch von all den Erſchütterungen der jüugſten Tage angegriffenen Zügen an ihren Gatten ſchmiegte.

Ferval hielt Thereſens Hand in der ſeinen und hatte mit einem Arme die Taille ſeiner Frau umſchlun⸗ gen. Die Blicke beider verſenkten ſich bald voll Innig⸗ keit in einander, bald ſtrahlten ſie zu dem geliebten Kinde hinüber, das die alte Dame, ein unerhörtes Er⸗ eigniß! in dieſem Augenblicke auf ihrem Schooße ſtatt des Seidenpintſcher liebkoſte, der mit den anderen Hunden die Herrin umſpielte, ohne daß dieſe auch nur die geringſte Notiz von ihnen zu nehmen ſchien.

Zur Linken der Frau von Heuber, unter der ſchat⸗ tigen Linde, an der ſich die kleine Gruppe verſammelt hatte, ſaß die ſtattliche Frau Weidner. Ihre herzgewin⸗ nende Miene trug den Ausdruck voller Zufriedenheit, ſie lächelte bisweilen zu dem Kinde und Thereſen hinüber, aber öfter noch zu ihrem Franz und Paulinen, die neben ihr ſaßen und ſtill beſeligt vor ſich hin zu ſchauen ſchie⸗ nen, in Wahrheit aber einander verſtohlen mit den Augen ſuchten, einen Blick liebenden Einverſtändniſſes auszu⸗ tauſchen.

Pauline trug nur noch eine ſchmale Binde über der Stirn. Die frohe Zuverſicht auf eine glückliche Zu⸗ kunft und das liebliche Sonnenlicht hatte zarten Roſen