Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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„Laſſen Sie's nur,“ rief der Alte,„ich bin ſchon mit dem armen Burſchen fertig! Es iſt ein Unglück— wir glaubten ihn ſchon auf gutem Wege— dahin hat's kommen müſſen— und die Julie—!“

Landsberger ſprang auf. Anton lag regungslos und gefeſſelt am Boden, denn jetzt waren auch ſeine Füße gebunden. Noch immer ſchäumte der arme Wahn⸗ ſinnige vor Wuth und verdrehte die Augen, aber kein Laut kam über ſeine zuckenden Lippen.

„Und in ſolchem entſetzlichem Zuſtande kam er hieher?“ fragte Weidner.

„Ja, Herr!“ entgegnete Landsberger dumpf.

„Soeben erſt?“

„Vor wenigen Minuten.“

„Und was ſind das für Papiere, welche dort neben ihm auf den Boden liegen?“

„Papiere?“ rief Landsberger.

Er ſah jetzt erſt ein Packet Schriften, das beinahe zu Füßen des Geknebelten lag.

Landsberger hob es auf.

„Als die Beiden mit einander rangen,“ ſtammelte Frau Nettel,„da fiel es dem Anton aus dem Rock!“

„Seltſam!“ brummte Landsberger, einen düſteren Blick auf den am Boden Liegenden werfend.„Wie das