Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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In furchtbarer Aufregung? ſtammelte Thereſe. Wer hat ſie veranlaßt?

Sie ſelber, mein Kind, verſetzte Stahl ſanft und ruhigwenigſtens nach dem, was Ferval mir mitge⸗ theilt. Doch was ich Ihnen zu ſagen habe, Thereſe, betrifft Sie, und iſt ſo entſetzlich ernſter Natur, daß ich nicht weiß, ob ich vor Zeugen reden darf

Stahl's Blick ſchweifte zu Mamſell Liſette hinüber.

Ich gehe! ſagte dieſe demüthig und ſchickte ſich an, das Zimmer zu verlaſſen.

Bleiben Sie! rief Thereſe erregt.Sie ſagen, Vetter, Ihre Mittheilung betreffe mich, ich aber bin mir keiner Handlung bewußt, die nicht ein Jeder hören könnte.

Mamſell Liſette blieb, zog ſich aber zu einem der Fenſter zurück, von dort die halbverſchleierten Augen bald auf Thereſe, bald auf Stahl richtend.

Und wenn es ſich nun doch um eine Sache han⸗ delte, begann der Letztere,die beſſer das Geheimniß Weniger bliebe, als daß

Vetter, unterbrach ihn Thereſe voll edlen Selbſt⸗ gefühls,wenn dieſe Sache allein mich betrifft, ſo hat ſie nicht das Licht zu ſcheuen! Reden Sie! Welchen Auftrag hat Ihnen Ferval gegeben? Es iſt das erſte Mal, fügte ſie ſchmerzlich und mit zitternder Stimme hinzu,daß

Fabrikanten und Arbeiter. II. 17