Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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zu benutzen, ſo müſſen auch Sie in's Gefängniß, denn ich werde ohne Weiteres die Erklärung abgeben, daß Sie mit mir die Früchte des Betruges haben theilen wollen.“

„Und geſetzt den Fall, dem wäre ſo geweſen,“ er⸗ wiederte Stahl kaltblütig,„wie könnten Sie dies vor Gericht beweiſen? Steht irgendwo in den Papieren mein Name? Haben Sie etwas Schriftliches von mir vorzuzeigen? Nein! Ich aber beſitze Ihre von Ihnen eigenhändig angefertigten Dokumente und fingirten Bi⸗ lanzauszüge, wenn ich ſie vorlege und erkläre, daß Sie beabſichtigten, einen Betrug an mir zu vollführen, was können Sie dagegen thun? Unſer beiderſeitiges Vorle⸗ ben würde bei Gericht zur Sprache kommen, Herr Baron, und ich glaube kaum, daß ſo etwas einem Manne wün⸗ ſchenswerth ſein mag, der fähig und geübt genug iſt, ſolche Dokumente anzufertigen, wie Sie es gethan haben. Wenn Sie vor Gericht behaupten wollten, ich ſei Ihr Mitſchuldiger, ſo würde das höchſt unwahrſcheinlich klin⸗ gen, denn es läßt ſich nicht annehmen, daß Sie die Un⸗ vorſichtigkeit begangen hätten, einem Theilnehmer am Betruge Schriftſachen anzuvertrauen, die Sie allein kompromittiren müſſen, ohne daß Sie ſich wenigſtens in ſo weit vorgeſehen hätten, durch dieſe oder jene Kleinig⸗