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werde ſie veräußern, und hoffe dabei, daß Ihr Kredit zuverläſſiger ſei als Ihr Ehrgefühl.“
„Wenn ich das Gegentheil von Ihnen hoffe, Herr Baron, 4 entgegnete Stahl höhniſch und kalt,„ſo erweiſe ich Ihnen mehr Vertrauen als Sie mir. Setzen Sie brigens meine Bons bei irgend einem Banquier oder ſonſtigen Geſchäftsmanne in baares Geld um, nun ſo dürfte es mir vielleicht möglich ſein, durch jene Papiere, welche ich von Ihnen in Händen habe, Ihren Kredit ebenfalls in Kontribution zu ſetzen,— etwa beim Lan⸗ desgericht!“
„Das werden Sie nicht zu thun wagen, mein Herr,“ erwiederte der Baron in ſo höhniſchem Tone wie der Stahls geweſen war, denn jene Papiere, von denen Sie reden, würden Sie eben ſo ſehr bloßſtellen, wie mich. Ich fordere ſie hiermit auf, mir dieſelben unverzüglich zurückzugeben.“
„Es bedarf hierzu noch zuvor einer kleinen Ueber⸗ legung von meiner Seite, Herr Baron!“ verſetzte Stahl mit eiſigem Lächeln.—„Sie ſagten da ſoeben, ich ſei durch jene, Ihren— angeblichen Grundbeſitz im Banate betreffenden Dokumente, die bei mir wohl verwahrt ſind, ſo gut kompromittirt wie Sie. Ich möchte das ſehr zu bezweifeln wagen. Im Gegentheil, jene Päpiere beweiſen nur, daß Sie mich düpiren wollten, Herr Baron, und


