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An der Schwelle des Zimmers erſchien die lange, hagere Geſtalt Stahl's. Er tauchte plötzlich auf, wie ein böſer Dämon, der gleißneriſch Diejenigen belauert, welche er ſich verfallen glaubt. 3
„Ich komme,“ ſagte er mit katzenfreundlicher, ſchein⸗ heiliger Miene,„zu ſehen, wie es hier geht, und ob ich etwas für Sie thun kann?“
„Nichts, Better!“ entgegnete Ferval lächelnd.— „Uns geht es gut, es hat ſich Alles geordnet.“
Und er hielt Stahl das Billet der Tante hin.
Dieſer las und erbebte innerlich. Aber ſeine Miene verrieth mit keinem Zuge ſeinen Schrecken. Er gab das Billet zurück und wußte ſogar eine freudige Ueberraſchung zu heucheln. Doch ſeine Beſtürzung war ſo groß, daß er um keinen Preis bei den Glücklichen länger zu bleiben vermocht hätte.
„Ah, wie herrlich!“ ſtammelte er.—„Lebt wohl, eine ſolche Freude kann ich nicht raſch genug den Mei⸗ nigen verkünden, die ſo großen Antheil an Euch neh⸗ men! Lebt wohl!“
Und der Fabrikant verſchwand ſo plötzlich wie er gekommen war.
Thereſe ſchmiegte ſich an ihren Mann.
„Charles,“ ſagte ſie ahnungsvoll und leiſe, als fürchte ſie ſich,„ſeit Kurzem iſt es mir, als verfolge uns


