Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Hand nach dem Bette der Wöchnerin ausſtreckend,Ihr Kind wird Sie dermaleinſt verfluchen!

Ein neuer Aufſchrei ertönte vom Lager der jun⸗ gen Frau her. Der Geiſtliche winkte mit finſterer Miene ſeinem Meßner, und verließ mit dieſem das Zimmer.

Stahl! murmelte Frau von Heuber keuchend und mit gerunzelter StirneFort von hier! Ich er⸗ ſticke!

Und die alte Dame hing ſich an den Arm des Fabrikanten, der mit der Miene eines Mitleid heucheln⸗ den Phariſäers auf Ferval blickte, die Achſeln zuckte und dann ſich mit der grollenden und keuchenden Greiſin entfernte.

Stahl's Gattin und Ottilie drängten ſich ihnen nach. Die ehrliche Frau Stoß ſtand zitternd da und be⸗ kreuzigte ſich.

Ferval ſank auf einen Seſſel nieder und be⸗ deckte ſein Antlitz mit den Händen. Pauline war auf⸗ geſprungen und neigte ſich weinend über die ohn⸗ mächtige Thereſe.