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und kamen noch eben zu rechter Zeit, denn man erwar⸗ tete jeden Augenblick die Ankunft des Geiſtlichen.
Der junge Mann, den wir im erſten Kapitel dieſes Romanes in einer ſo verzweifelten Lage erblickten, der Gatte Thereſens, führte die Tante und Stahl in das Zimmer der Wöchnerin. Ferdal's feine und intelligente Züge waren jetzt durch eine namenloſe Freude belebt und verklärt.
„Nun, wie iſt ihr jetzt?“ waren die erſten Worte der Tante.
„Vortrefflich!“ antwortete der junge Mann.— „Und da ſehen Sie nur den Buben!“
Madame Stoß, die Hebamme, eine korpulente Frau mit freundlichen, vertrauenerweckenden Geſichtszügen, trat, das neugeborene Kind auf dem Arme, zu der alten Dame heran, und zeigte es. Der Kleine war nicht win⸗ ziger als alle neugeborenen Kinder ſind, und ſchrie, als ſtecke er an einem Spieße; es fehlte ihm alſo auch nicht an der gehörigen Lunge.
Frau von Heuber, die keine kleinen Kinder leiden konnte, mochte ſich ihres Seidenpintſchers erinnern, denn ſie lächelte den Sprößling Thereſens an.
„Und Sie werden das Kind Leonce nennen?“ ſagte ſie dann—„Sonderbarer Name!“


