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Frau von Heuber, die ihren reuigen Verwandten mit einer gewiſſen chriſtlich vergebenden Theilnahme zu betrachten begann, gab dem Vorſchlage ihre Zuſtim⸗ mung.
Man verfügte ſich in's Nebenzimmer zur Tafel. Die würdige Dame hatte zuvor das Meerſchweinchen an ſeinen alten Platz geſchoben, und bei dem Diner der lallenden Vierfüßler präſidirt, für die im ſogenannten blauen Zimmer extra ſervirt worden war.
Während Stahl mit der„Frau Tante“ und Mam⸗ ſell Liſette ſpeiſte, und nachher, als er mit der Erſteren unter der Veranda beim Kaffee ſaß, ſpielte er ſeine Rolle eines Bekehrten zu ſeiner eigenen Zufriedenheit und mit großer Vorſicht. Er bot nicht zu viel, nicht zu wenig, ließ mit Feinheit gewiſſe Andeutungen darüber fallen, wie er ſein Hausweſen allmälich umzugeſtalten gedenke, ſprach davon, daß er ernſtlich mit dem Gedan⸗ ken umgehe, ſeinen Sohn in das Erziehungsinſtitut der frommen Väter Jeſu nach Kalksburg oder in ein ande⸗ res von Geiſtlichen geleitetes Penſionat zu geben, daß er hinfort ſeine Arbeiter auf den Pfad der Tugend und Religioſität führen werde, indem er ſie beſtimmen wolle, dem Severinusvereine oder anderen frommen Verbrü⸗ derungen beizutreten. Ueber alle dieſe Projekte, die er behutſam vorbrachte, erbat er ſich beſcheiden die weiſen


