Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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irgend eines gewiſſenloſen Menſchen hiezu bedient, und kam in ihrem Sinnen darüber ſogar bis auf den Baron Lenz, dem ſie öfter im Stahl'ſchen Hauſe begegnet war. Die mißtrauiſche Gleißnerin hielt bereits längſt den Baron für wenig mehr als einen Abenteurer. War ſie nun alſo ſo ziemlich der Meinung, daß Stahl der An⸗ ſtifter des Ueberfalles geweſen ſei, ſo ließ ſie doch auch nicht das leiſeſte Zeichen eines Verdachtes dem Fabrikan⸗ ten gegenüber fallen, den ſie nicht ſtutzig machen durfte, ſondern ſie legte im Verlaufe des Geſpräches, das ſie während der Fahrt mit einander führten, noch mehr als es bereits geſchehen war, den Unfall ſo aus, wie er ſich am beſten für die Zwecke Stahl's ausbeuten ließ, nichts⸗ deſtoweniger insgeheim darauf bedacht, zu gelegener Zeit der Sache weiter nachzuforſchen.

Um die Mittagsſtunde erreichte die Kaleſche Stahl's das Landhaus ſeiner Verwandten. Stahl und Manſell Liſette begaben ſich ſogleich zu der Frau von Heuber. Bevor wir ihnen zu der alten Dame folgen, ſagen wir einige Worte über dieſelbe, ihre Lebensverhältniſſe und ihre Stellung zu ihrer Verwandtſchaft.

Frau von Heuber war die Witwe eines Großhänd⸗ lers, und, wie der Leſer weiß, Millionärin. Sie hatte früher zwei Söhne, der ältere war Oſiizier, der jüngere hatte ſich zur einzigen Lebensaufgabe gemacht, als bla⸗