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„Fühlſt Du irgend einen Schmerz? Biſt Du ver⸗ wundet?“ fragte er außer ſich, als er ein heftiges Zucken ihres Körpers ſpürte und ihre Lippen ſich verzerren ſah.
Die junge Frau ſtöhnte leiſe und ſchloß die Augen.
„Nein,“— murmelte ſie nach einer kleinen Pauſe, kaum hörbar,—„verwundet nicht— aber— ich fühle—⸗
„O mein Gott, was fühlſt u? Was iſt Dir?⸗ rief der Mann beſtürzt und von entſetzlicher Ahnung ergriffen.
„Der Schreck— das furchtbar Unerwartete— die Erſchütterung— ich fühle— Wehen!— Charles — meine Stunde kommt!“
—„Großer Gott!“ ſtammelte der junge Mann— „Und hier in der Einſamkeit, ohne Beiſtand! Es iſt ſchrecklich! Was fange ich an?“
Er ſprang auf und rang verzweifelnd die Hände, während die junge Frau ſich auf den Raſen ſtützte und leiſe wimmerte.
Er umfaßte die Leidende und richtete ſie auf. Sie that zitternd einen Schritt, dann ſtieß ſie einen Schrei


