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Spiele der Laune, des Wizzes und der Satyre / von Johann Friedrich Schink
Entstehung
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Doch laß dich nicht durch dieß Geſtaͤndniß ſchrekken, Die alten Scherz' auch, Freund, begegnen * dir;

Sie, die den Sinn zum frohen Leben wekken;

Dort Graͤmlichkeit des Freundes lachend, hier

Durch leichten Spott der Freundin Launen

nekken;

Der Reime Spiel, wie ſonſt es liebten wir.

Dir wird auch hier der alte Trieb behagen, Der Wahrheit Spruch mit Lachen anzuſagen.

Nimm freundlich dann, mein Jugendfreund, von mir

Dieß Meßgeſchenk, als gutgemeinte Gabe; Ein Denkmal ſei's des alten Bundes dir, Nimm nur vorlieb, ich gebe, was ich habe. Noch huldigen dem Komus beide wir, Laß es ſo ſeyn, bis auf den Weg zum Grabe! Wer unverruͤkt des Lebens ſich kann freun, Darf nicht den Spruch des Lodtenrichters ſcheun.