Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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feindlichen, noch ungekannten Gaſt entgegen, denn ihr Mann hatte vor Kurzem, in An⸗ gelegenheiten ſeines Gewerbes, eine Reiſe nach Polen angetreten; da rollte ein modi⸗ ſcher Wagen in den Hof; ſchmucke Reitpfer⸗ de folgten dieſem und endlich trat, zu ihrem Entſetzen, der Herr Vetter, im geſtickten, Uniform⸗artigen Kleide, mit einer funkelnden Bruſtnadel im Hemdſtreife, vor die erblaſ⸗ ſende Frau Muhme und begruͤßte ſie ſo trau⸗ lich, als in den Tagen ihres geheimen Ver⸗ ſtaͤndniſſes. Er ſang, ſpruͤchwoͤrtlich, das alte Lied und uͤberſchuͤttete Paulinen mit himmelſuͤßen Schmeichelworten. Die Haus⸗ frau aͤußerte ſich um ſo einſilbiger, ſprach von ſeiner Großmuth und Rechtlichkeit, auf die ſie ihr Vertrauen ſetze, verſchloß ſich, als

ihn jetzt ein Bote des Gebieters zu dieſem ab⸗

rief, in ihr Kaͤmmerlein und betete und bat um Licht und Rath, um Schutz und Staͤrke,