Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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rer einſtigen Schlafkammer in Landhelm

taͤuſchend nachgebildet war. Er hatte, bei

der Einnahme jenes Schloſſes, dort zuerſt ihre Spur gefunden und das Gebetbuch lag, wie damals, auf dem Nachttiſche; jenſeit des letztern erhob ſich, zur einzigen Aus⸗

nahme von dem Vorbilde, ein zweites Bett.

— Die Braut ſah, ruͤhrend uͤberraſcht,

in dieſen Spiegel ihrer Vergangenheit und dankte ihm mit Thraͤnen der ſuͤßen Wehmuth.

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Ich that dies nur um meinetwillen, er⸗.

wiederte Rudolf: der Anblick ſoll kuͤnftig,

bei jedem Eintritte, die fromme, zaͤrtliche

Empfindung auffriſchen, mit welcher ich, vor Jahren, das Heiligthum der ungekann⸗ ten Jungfrau betrat. Mir war an jenem Tage wie einem, den des Todes Pfeil⸗ mit Pfeiles Schnelle, aus dem Schlachtgewuͤhl in den Himmel verſetzt und Dein Andacht⸗ buch lehrte mich beten.— NRudolf ergriff

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