Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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ſagte, daß dieſe Miſchung von Geiſt und Einfalt, von Pathos und Ethos, von Kind⸗ lichkeit und Koketterie mich wohlthuend an⸗ ſpricht. Nichts endlich iſt gewiſſer, als daß Minonens mimiſches Talent, bei dieſer Gra⸗ zie der Form, dieſer Anmuth der Geberde, dieſem reichen Wohllaut einer kraͤftigen Stimme, ſie bald genug zur Zierde jeder Buͤhne machen wuͤrde.

Seufzend erwiederte Wallow— das Bild iſt mit Farben der Zaͤrtlichkeit verklaͤrt, aber getroffen. Doch, wenn ich mir den Hofrath denke, mit ſeinen Grundſaͤtzen, An⸗ ſichten, Wahnbegriffen, ſo thuͤrmt ſich eine Alpenkette zwiſchen Dir und ſeinem Toͤchter⸗ lein auf— meinem Oheim wuͤrde es, wie ich glaube, den ganzen Tag verkuͤmmern, wenn ihm des Nachts getraͤumt haͤtte, daß eine ſeiner Toͤchter zum Buͤhnenſchmuck be⸗ rufen ſey.— Vorurtheil! wirſt Du ſagen,