40 8
die Schlechtigkeit der Truppe, welche, erſt ſeit kurzem, einem gewaͤhlten, trefflichen Kuͤnſtler⸗Vereine den Platz raͤumte.
—
Amalie hatte ihrem Gatten die Fuͤhrung eines Tagebuchs verheißen, das ihm woͤchent⸗ lich nachgeſchickt werden ſollte und in welchem ſie, ſo eben, die geſtrigen Ereigniſſe dar⸗ ſtellte. Die Arbeit ward ihr ſchwer, denn es galt bereits der Erwaͤhnung fremdartiger Begebenheiten, die, unverſchleiert vorgetra⸗ gen, ſeine Ruhe ſtoͤren und die Vorſicht der Ehren⸗Waͤchterin in Schatten ſtellen konnten. Sie nannte demnach den Vetter Tieffuß, un⸗ ter Verheimlichung ſeiner Schoͤne und ſeines Uebermuthes, eine gute, erkenntliche Haut und die Frau geheime Raͤthin ihre despotiſche Freundin, der ſich die Kinder, ohne zu be⸗
leidigen, nicht verſagen ließen, das heutige


