35 Sie ſeufzten uͤber die ploͤtzliche Verhaͤrtung der weichen Mutter, die, wie es ſchien, ihren ganzen heutigen Vorrath von Nach⸗ ſicht und Guͤte an den Vetter Tieffuß ver⸗ ſchwendet hatte und bedauerten herzinnig, daß dieſer Goͤttliche nicht auch ihr Bluts⸗ freund ſey.
Als die Maͤdchen am folgenden Mor⸗ gen wieder ihr Tagewerk trieben, Lina des ſchoͤnen Vetters, Noͤnnchen des großen Al⸗ frieds gedachte, ließ ſich draußen abermals eine Maͤnnerſtimme, im Wortwechſel mir der Mutter, vernehmen und Pauline ſchlich zur Thuͤr, um durch das Schluͤſſelloch zu ſehn. Nimm Dich in Acht! warnte die Schweſter! Mama iſt heut uͤbler Laune; zum Mittag wird deshalb der geſtrige Brei aufgewaͤrmt und Dein Hemd ſoll zum Abend
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