34 ſtand nun der Liebling der Schoͤnſten und Sinnigſten aller Staͤnde, an ihrem ſtillen Hausaltare; da neigte ſich der Gefeierte, in Demuth, vor ihrer Unbedeutenheit und buhlte ſichtbar um geneigte Aufnahme und unm ein Huldzeichen der Frau Hofraͤthin. Dieſe kannte jedoch das vaͤterliche Hausge⸗ ſetz, welches alle junge Mannſchaft, abſon⸗ derlich die Dichter, Mimen und Heroen aus⸗ ſchloß, zu genau und fuͤrchtete zu ſehr die Folgen eigenmaͤchtiger Ausnahme, um dem Gegenwaͤrtigen auch nur einen Finger zu reichen. Sie dankte froſtig fuͤr die bezeigte Aufmerkſamkeit, entfernte, mittelſt herkoͤmm⸗ licher Zeichen, die beiden Toͤchter aus dem Zimmer und Alfried ſchlich nach wenigen Minuten, wie der Geiſt im Hamlet, von dieſer rauhen Morgenluft verſcheucht, uͤber den Vorſaal zuruͤck. Die Zwillinge ſahen ihm, aus ihrem Verſtecke, truͤbſelig nach.
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