Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

14

ſein Ohr an, der Text befluͤgelte die Seele Erheb' ihn ewig, o, mein Geiſt! ſtimmte er, leis eintretend bei und die entflammte Saͤngerin warf ſich, nach dem letzten Laut des Preis⸗Geſanges, an des Gatten Bruſt und ließ nun ihren Thraͤnen und ihrer Wonne freien Lau.

Eliſens Augen weideten ſich ſtill an der heiligen Gruppe und die Zwillinge fuhren be⸗ reits auf, um ſie fuͤllen zu helfen und dem Vaͤterchen, das ſie noch nie ſo weich und kindlich ſahen, wo moͤglich, das liebliche Ge⸗ heimniß abzuſchwatzen; da fuͤhrte dieſer ploͤtz⸗ lich die Mama in's Nebenzimmer und Pau⸗ line rief, in ihre zarten Haͤnde ſchlagend jetzt faͤllt mir's ein! Gott ſey gelobt! Wir haben in der Lotterie gewonnen! Zehntauſend Thaler wenigſtens.

Der Vater ſpielt nicht! ſprach Eliſe.

So iſter Praͤſident worden! fuhr jene fort.