Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Geld zu dem Mantel geſammelt und mit dem hat es Zeit. Mich kleidet ja ſo nichts. Zeit? ſagte dieſe, weich und zaͤrtlich: nicht einen Tag laͤnger und Deine Liebe klei⸗ det Dich herrlicher als Sammt und Seide. Damit kuͤßte ſie ihr Maͤdchen, das noch dringender bat und zu welchem ſich jetzt die beiden, nachfolgenden Schweſtern geſellten. Amalie erblickte ſich jetzt im Spiegel, mahle⸗ riſch und Herzbewegend, wie die Madonna, von Engeln umringt. Bin ich nicht reicher, dachte ſie: als mich der ſelige Bruder zu machen vermochte? Sie weinte, von dem Geiſt der Ruͤhrung aufgeloͤſ't, wie vorhin an des Gatten Bruſt und ihre Kinder wein⸗ ten mit und drangen dann, flehend und wett⸗ eifernd, in die Mutter, zu wiſſen, welchem Weh' dies Thraͤnenopfer denn eigentlich gelte? Seyd ſtill in dem Herrn! fliſterte ſie: und jubelt im Herzen! mehr darf ich nicht