geliebtes Weib! Unzaͤhligen geht es wie uns, den Meiſten ſchlimmer, in das Buch aber ſah ich neulich ſchon und begegnete, zwiſchen Hellern und Pfennigen, den ruͤhrenden Spuren Deines Herzleides. Du machſt es, unwillkuͤhrlich, zum Thraͤnenkruge— Gott helf uns!
S. Hilf Dir ſelbſt! riefſt Du ſonſt taͤglich den Kindern zu, wenn ſie der Mutter Handreichung begehrten; ich moͤchte jetzt daſſelbe thun.— Schreib' an den Stief⸗ bruder nach Rotterdam, lieber Adolf! Der Drang unſerer Lage, die Gatten⸗ und die Vaterliebe wird Deinen Worren Kraft und Einfluß geben und endlich ſein Gemuͤth, Trotz allem Widerſtand, erweichen.
Mein Malchen, entgegnete Wallow: ſcheint zu vergeſſen, daß dieſer Bruder ein eiſerner Menſch und ein filziger Kauz iſt; daß er von Oeiner Stiefmutter im Haſſe ge⸗
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