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donie— Ich bin den Hunden gram, Du aber weißt, mit Deinem Herzen voll Zaͤrtlich⸗ keit und Liebe, nicht wohin; wenn das nun eben aufwallt und nicht etwa ein Kind ſich blicken laͤßt, ſo wird der arme Suͤnder da ge⸗ kuͤßt und geſtreichelt und Abgoͤtterei mit ihm getrieben—
Ich will ihn wegſchenken! fiel ſie ein, und aus ihrem Ton und ihren Augen ſprach mich, beredtſam, die Wehmuth an.
Erſaͤuf ihn lieber! brummte ich und ſchwang das Opfer gegen die Fluth hin.
Unmenſchlicher! ſchalt die Erſchreckte, und
klaͤglich winſelte Sirene!— Hinab! erſcholl des Vaters Machtgebot. Er glitt— in's Gras und ich an ihren Hals.
Naͤrriſche Streiche! rief Luiſe, die Man⸗ ner ſind doch alle nicht klug. Wir ſitzen hier die laͤngſte Zeit, wie die Jungfrauen im Evan⸗ gelio, und ruͤhmen, loben, preiſen, um nicht einzuſchlafen, den Braͤutigam und endlich kommt, an ſeiner Statt, der Loͤwe aus der Bilder⸗ Bibel und weiſt uns die Zaͤhne.
Nun werd' es, wie Gott will! dachte ich: fuͤhrte die Betroffenen wohlgemuth den Berg hinauf und ließ ſie unter die Loͤwenhant bli⸗
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