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„Glauben ſie, gnaͤdige Frau, daß ich kein kalter Zuſchaner bin. Ich wuͤnſche keineswegs unangenehme Dinge in ihr Gedaͤchtniß zuruͤck zu rufen, ſondern mir nur das Recht zu erwerben, ſie als Freund von ihren Angelegenheiten unter⸗ halten zu duͤrfen. Erlauben ſie mir die Bemer⸗ kung, daß auch alsdann, da ich nicht glauben konnte, von ihnen gehoͤrt zu werden, ich deäähach ihr Intereſſe vertheidigte.“
„In der That, mein Herr, ſie ſorachen ſo
leiſe, daß ich ihre Worte nicht deutlich im Zu⸗
ſammenhange vernehmen konnte; auch war mein Gefuͤhl durch alles, was Herr Germaine, der laut genug ſprach, gegen mich vorbrachte, ſo be⸗ leidigt, daß ich auf Niemand anders hoͤrte.— Nachdem ich mich nun aber beſinne, ſcheint es mir doch, als haͤtten ſie meinem unwuͤrdigen Manne angeboten, ihn unter der Bedingung, daß er allen Umgang mit dem nichtswuͤrdigen
Maͤdchen aufgaͤbe, aus ſeiner gegenwäͤrtigen; Ver⸗
legenheit zu reißen.“ „Und war dieſes Anerbiethen nicht Beweis genug, daß ich ihr Gluͤck wuͤnſche?“—. „ Die Wahrheit zu geſtehen, Herr Dar⸗


