Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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ſen gu⸗

35 ter Bezahler ſein, und obgleich ich in dieſem Augenblicke auf eine ſchaͤndliche Weiſe von einem meiner Gehuͤlfen, dem ich blindlings trauete, be⸗ trogen worden bin, ſoll mich dies nicht mißtrauiſch gegen ſie machen, weil ich weiß, ſie haben eine ordentliche Erziehung genoſſen, und das iſt die beſte Empfehlung, welche ein junger Menſch ha⸗ ben kann.“ 4 Auch die beiden Schweſtern waren in der ganzen umliegenden Gegend als wohlerzogene Maͤdchen bekannt, und jetzt, da der Vater ſie nicht länger ernaͤhren konnte, wurde es ihnen leicht, gute Skellen zu erhalten. Die beſten Familien in der Grafſchaft beeiferten ſich, ſie fuͤr ſich zu gewinnen; Fanny zog zu Frau Hungerford, einer Dame aus einer alten, angeſehenen Fami⸗ lie, die zwar ein etwas ſtrenges, vornehmes Weſen hatte, aber im Grunde einen großmuͤthi⸗ gen, edlen Charakter beſaß. Sie war Mutter mehrerer Kinder, und freuete ſich Fanny als Waͤrterin derſelben zu erhalten. „Sobald ich bemerke, daß ſie genau meinen Willen in Hinſicht meiner Kinder beobachten,“

ſagte die Dame ihr beim erſten Zuſammentreffen,

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