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„Wahrſcheinlich nicht, und ſo merken ſie es jetzt; beſſer ſpaͤt als gar nicht.“—
Die zornige Dame trat in dieſem Augen⸗ blicke vor einen Spiegel, um die Verunglimpfung wegzuwiſchen, welche ihr ſchoͤnes Lilla⸗Band durch Franzens Jasmin⸗Strauß erlitten hatte.
„Noch ein einziges Wort,“ rief Franz,„und es iſt auf immer abgethan. Habe ich ſie auf irgend eine Weiſe beleidigt, oder entſteht dieſer Wandel ihrer Geſinnungen aus der Veraͤnderung ihrer Gluͤcksumſtaͤnde?“—
„Ich bin nicht verbunden, mein Herr, irgend jemand uͤber mein Betragen Rechenſchaft abzulegen, und kann nicht begreifen, welches Recht ſie haben mich zu examiniren, als ob ſie mein Herr und Meiſter waͤren, welches ſie, Gott ſei gelobt, nicht ſind, noch je werden ſollen.“—
Franzens Leidenſchaft befand ſich einige Minuten mit ſeiner Vernunft im Kampfe; er ſtand bewegungslos da, dann rief er mit vernehm⸗ licher Stimme:„Gottlob!“— und wandte der Schoͤnen kalt den Ruͤcken.—
„Ich bin geheilt, Vater,“ rief er, ſobald er den Alten erblickte!„du kannteſt ſie beſſer als


