Teil eines Werkes 
3. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil (1820)
Entstehung
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er handelt alſo nur gerecht, indem er fein Ver⸗ moͤgen mit dem Bruder Murad theilt. Ich befand mich nun in der moͤglichſt vor⸗ theilhaften Lage, aber mein Gemuͤth war nicht ruhig bei dem Gedanken, daß der zerbrochene Spiegel vielleicht den Untergang meines Bruders herbeifuͤhren könne. Der Zorn der Dame, bei einer andern Gelegenheit, ſtand noch zu lebhaft vor meiner Erinnerung, und wie leicht konnte dieſe neue Taͤuſchung ſie zur Rache gegen den armen Saladin entſlammen. Dieſen Meorgen jedoch ließ mein Bruder mir ſagen, daß, ob⸗ gleich ihr Unwille groß ſei, es doch in meiner Macht ſtehe, allen uͤblen Folgen zuvorzukommen.

Es ſteht in meiner Macht! rief ich aus;

dann bin ich gluͤcklich! Sage meinem

Bruder, es gebe nichts auf der Weit, was ich

nicht thun wuͤrde, um ihm meine Dankbarkeit zu beweiſen, und die Folgen meiner Thorheit zu hindern.

Der an mich gefandte Selave ſchien noch immer anzuſtehen, die Sache zu nennen, welche man von mir begehrte, weil ſein Herr an mei⸗

ner Einwilligung gezweifelt hatte. Ich befahl ihm,