Teil eines Werkes 
3. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil (1820)
Entstehung
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es vor, auf Entdeckungen fortzulaufen, weil ich in einer kleinen Enrfernung Waſſer zu erblicken glaubte. Man warnte mich, dieſem triegeriſchen Scheine nicht zu folgen, ſetzte hinzu, die Entfer⸗ nung ſei bedeutender als ich glaube, und ich koͤnne mich leicht in dieſer Wuͤſte voͤllig verirren. „Ungluͤcklicher Weiſe mußte ich aber wieder auf dieſen wohlgemeinten Rath nicht hoͤren; ich ſolgte der Verblendung, die mir gewiß irgend ein boͤſer Geiſt bereitete. Mehrere Stunden lief. ich, immer hoffend endlich meinen Zweck zu erreichen; aber immer weiter wich das Blendwerk, und end⸗ lich mußte ich einſehen, daß die Englaͤnder Recht gehabt hatten, und daß das was ich fuͤr Waſſer gehalten, nichts als Taͤuſchung ſei. 2 „Aufs Aeußerſte ermuͤdet ſah ich vergebens nach meinen Gefaͤhrten zuruͤck; weder Menſch, noch Thier, noch irgend eine Spur von Vegeta⸗ tion zeigte ſich meinem Blick in der unermeßli⸗ chen Wüſte. Es blieb mir nichts uͤbrig, als, ſo erſchoͤpft ich auch war, meinen in den Sand ge⸗ praͤgten Fußſtapfen wieder ruͤckwaͤrts zu folgen. „Dieſen einzigen Fuͤhrern im voͤllig un⸗ bekannten Lande ſchlich ich langſam und kraftlos