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finden, und alle Betten beſetzt ſein, und waͤhrend ich den Reiſemantel abwarf, ſollte mir die De⸗ muͤthigung werden, meine Tante ſagen zu hoͤren: „Das Gott erbarm! muß uns der Herr Vetter heute unangemeldet uͤber den Hals kommen! Wo ſollen wir jetzt noch zu einem Bette Rath ſchaffen? Ich wollte er ſaͤße hundert Meilen von hier!“—
Mein Oheim reichte mir zwar die Hand, hieß mich auf engliſchem Boden und in ſeinem Hauſe willkommen, welches, wie er hinzufuͤgte, im⸗ mer ſeinen Verwandten offen ſtehe; doch ſchien er etwas auf dem Herzen zu haben, und da er das bei ſeiner geraden Art nicht lange im Ruͤck⸗ halt verbergen konnte, erfuhr ich ſchon, ehe er noch das erſte Glas Ale geleert hatte, wie er es uͤbel vermerkt, daß ich nie an ihn geſchrieben, was ich doch ſeit ich auf die Schule ging ver⸗ ſprochen, ja ſogar nicht einmal einen ſeiner Briefe beantwortet habe. Die Sache war nicht zu leugnen, indeß ſuchte ich mir mit den ge⸗ woͤhnlichen Entſchuldigungen zu helfen, es ſey von Tage zu Tage mein Vorſatz geweſen; end⸗ lich habe ich es nur aus Scham unterlaſſen,


