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ſtellt, und wieder einen Tag ſpaͤter ging ich mit einem neuen, wichtigen Vorhaben ſchwanger.
Der Kaiſer hatte unter vielen Formalitaͤten unſerem Geſandten eigenhaͤndig ein Kaͤſtchen uͤber⸗ geben, welches, wie er zu ſagen beliebte, das koſtbarſte Geſchenk ſei, welches er dem Koͤnige von England machen koͤnne. Es enthielt die Miniaturgemaͤlde aller Vorfahren des Kaiſers; unter jedem Bilde befanden ſich ein Paar Vers⸗ chen, welche den Charakter jedes Monarchen, und die vorzuͤglichſten Begebenheiten waͤhrend ſeiner Regierung andeuteten. Nun kam mir der Einfall, daß gleiche Gemaͤlde und poetiſche Be⸗ ſchreibungen der Koͤnige von England, ein ſchick⸗ liches und angenehmes Geſchenk fuͤr den Kaiſer ſeyn wuͤrden; ich zog meinen Freund, den Jeſui⸗ ten, deshalb zu Rathe, und auch er war der Meinung, es wuͤrde voͤllig nach dem Geſchmacke des Kaiſers ſein, und der Verfertiger deſſelben werde ſicher auf eine glaͤnzende Weiſe dafuͤr aus⸗ gezeichnet werden. Mein Freund verſprach die Bilderchen im chineſiſchen Geſchmacke anfaͤrben zu laſſen, und wollte das Geſchenk dann ſelbſt dem Kaiſer uͤberreichen.


