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nannte ich ihn den chineſiſchen la Bruyere, und wenn ich es mir ausmalte, welch ein unterhal⸗ tendes Bild ſeine geſchilderten Figuren in meinem kuͤn zftigen Werke machen wuͤrden, ſchien es mir als koͤnne ich nimmer ſeiner Beredſamkeit hinlaͤng⸗ lichen Beifall zollen. Er ſeinerſeits war gluͤck⸗ lich, die feierliche Gravitaͤt eines chineſiſchen Man⸗ darins augenblicklich bei Seite legen, und der angebornen Lebhaftigkeit des Franzoſen einmal freien Lauf laſſen zu koͤnnen; ſeine Eitelkeit fuͤhlte ſich durch meine Lobſpruͤche geſchmeichelt, und ſo that er alles nur Moͤgliche ſeinen Verſtand und ſeine Talente in meinen Augen zu heben. Endlich erhielten wir die Nachricht, daß es dem Kaiſer beliebe die Geſandtſchaft in ſeiner Tartariſchen Reſidenz, Jehol, dem Sitze anmuthiger Kuͤhle, dem Garten un⸗ zaͤhlicher Baͤume, zu empfangen. Schon der Name dieſes Ortes ſchien mir den Einge⸗ bungen des Genius guͤnſtig zu ſein, und ich be⸗ ſchloß wenigſtens eines der Kapitel, oder einen der Briefe meines kuͤnftigen Werks, aus dieſem chineſiſchen Saus⸗Souci zu datiren. Voll von dieſem poetiſchen Gedanken, begab ich mich mit


