Teil eines Werkes 
2. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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mers uͤberzeugt, fing ſie damit an, der Schwe⸗ ſter zu erzaͤhlen, ſie habe dem General ihr Bild gezeigt.

„Dein Bild, Henriette,“ rief Mari⸗ anne, indem ſie die Farbe wechſelte,„wie konn⸗ teſt du nur, da du weißt“—— Bei dieſen Worten hatte ſie einen ernſten Blick auf beide gewagt, und war jetzt nur zu gewiß daß man ihr noch die Haͤlfte verhehlt habe.—„Nein, Henriette,“ fuhr ſie mit zitternder Stimme fort,„das war wieklich recht garſtig von dir, recht unfreundlich!“—. 326

„Was war denn Garſtiges und Unfreundliches dabei, deinem Freunde zu zeigen, wie huͤbſch du malſt!“—

„Das nicht; aber du zeigteſt ihm gewiß mehr als dein Bild.“—

„Das that ich freilich“—

„Gewiß, Schweſter, ich haͤtte nimmer ge⸗. glaubt daß du ſo unartig gegen mich ſeyn koͤnn⸗ teſt,“ ſagte Marianne, indem ſie ſich ans Fen⸗ ſter ſtellte, um ihre Verwirung zu verbergen.—.

„Wie aber koͤnnen ſie ſo unfreundlich gegen mich ſeyn,“ rief der General, der, obgleich ihm

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