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war, von der die Schwaͤgerin unaufhoͤrlich ver⸗ ſicherte, ſie ſei ſo gut und tuͤchtig erzogen, daß⸗ ſo jung ſie auch. waͤre, ſie doch ſchon einem gan⸗ zen Haushalte vorſtehen koͤnne.— Und uͤberdies iſt ſie die liebenswuͤr digſte kleine Waͤrterin die ich jemals geſehen habe, ſetzte ſie laͤchelnd hinzu.
„Haha!“ dachte der General,„ich merke, man hat ſchon fuͤr mich fuͤr eine Haushaͤlterin und Waͤrterin geſorgt. Auch entdeckte er gar bald daß die Frau Schwaͤgerin, die ihn durch die aͤußerſt wohlgeſetzten Briefe, die ſie ihm nach Indien ſch hrieb, fuͤr ſich eingenommen hatte, im Grunde eine recht kal therzige, eigennuͤßige Dame ſei, die den neuangekommenen Herrn Bruder, den ſie ſich als reichen Nabob dachte, mit Argus⸗ Augen bewachte.—
Friedrich Monthermer war durchaus der Gegenſatz ſeiner Frau.— Großmuͤthig, un⸗ eigennuͤtzig, zaͤrtlich. Anſtatt zu wuͤnſchen daß ſein Bruder im ledigen Stande bleiben moͤge, um dadurch ſeinen Kindern einen bedeutenden Zu⸗ wachs an Vermoͤgen zu verſchaffen, hoffte er ihn gleich nach ſeiner Ruckkehr verheirathet zu ſehen.
So lange der. gute Mann dieſen thoͤrigen Wunſch,


