A. A
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Fraͤulein ihre Abweſenheit benutzte, um dem Ge⸗ neral zu verſichern, daß die Schweſter keineswegs noͤthig habe, ſelaviſch zu arbeiten, und ſich ſo manche Dinge zu verſagen. Es waͤre eine bloße Erille.
Der General antwortete nicht, obgleich ihm manches Wort auf der Zunge brannte, und war ſehr erfreut, als Marianne zuruͤckkehrte; ſo⸗ bald ſie aber genoͤthigt war, ihre Unterrichts⸗Stun⸗ den anzufangen, ging er fort.
Gegen Abend ſandte er den verſprochenen Wein, woruͤber das Fraͤulein hoch erfreut war. Marianne aber fuͤhlte ſich ein wenig gedruͤckt durch die vielen Dutzende von Flaſchen, weil ſie eigentlich von Niemand ein ſo koſtſpieliges Ge⸗ ſchenk annehmen mochte.— Doch ſagte ſie zu ſich ſelbſt:„wenn ich irgend Jemand Verbindlichkeiten ſchuldig ſeyn muß, ſo habe ich ſie ihm noch am liebſten.“—
Dieſer Tag ſollte den General nicht allein mit einem Bruder wieder vereinen, den er zaͤrt⸗ lich liebte, ſondern er hatte heute auch deſſen Frau und Kinder kennen gelernt, unter welchen ein ſchlankgewachſenes, funfzehnjaͤhriges Maͤdchen


