Teil eines Werkes 
2. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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ſich nicht auf dieſe erſte Gabe beſchraͤnkte, ſon⸗ dern daß er ferner der armen Wittwe Herz mit himmliſcher Freude erfuͤllte.

Am folgenden Tage war Monthermer

ſo mit Beſuchen und d Gluͤckwuͤnſchenden uͤberhaͤuft,

daß er nicht vor zwei Uhr zu den Schweſtern ge⸗ hen konnte. Er fand ſie beim Mittagseſſen; Marianne beſtand darauf, er ſolle ſich zu ih⸗ nen ſetzen, obgleich Henriette, durch dieſe un⸗ ziemende Einladung, den Anſtand verletzt gläubte.

Ich dachte mir nicht daß ſie 2 feih eſſen wuͤrden, ſagte der General in einiger Verlegen⸗

heit.

Freilich, erwiederte das alteſte Fräulein, kann kein Menſch vermuthen, uns zu einer ſol⸗ Sen gemeinen Stunde ſchon am Tiſche zu fin⸗ den; aber da Marianne es ſich einfallen laͤßt Schule zu halten, muͤſſen wir auch die Mittags⸗ ſtunden der Schulmeiſterinnen mit tmachen.

Indem ſie redete, ſah der General auf den Tiſch, und bemerkte daß ein gebratenes Kuͤchlein, nebſt gebratenen Kartof ffeln, und eine halbe Fla⸗ ſche Wein vor ihrem Teller ſtand, waͤhrend